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Nach seinem Musikstudium am Conservatorium van Amsterdam beschäftigte sich Mark Bischof zunächst mit kunstvoll gestalteten Gebrauchsgegenständen wie etwa einem Klarinettenkoffer mit hölzernem Kombinationsschloss oder einem einklappbaren Cellohocker. Mit der Arbeit an diesen ausgeklügelten, anspruchsvollen und mit großer Sorgfalt gefertigten Objekten schärfte Mark seine Expertise im Umgang mit verschiedenen Hölzern, Metallen und Legierungen wie z.B. Messing.

Die erste komplexe kinetische Installation des Künstlers, in welcher neben der Bewegung auch der Faktor Zeit eine Rolle spielt, war „The Invention“: Eine rollende Kugel, die sich in einer filigranen Holzkonstruktion bewegt, bewirkt schließlich das Einschenken einer Tasse Tee. Mit der Arbeit an diesem Werk erwachte Marks Faszination für die kinetische Kunst. In allen danach entstandenen Werken untersucht er die Bewegung als Phänomen, wobei rollende Kugeln den Mittelpunkt bilden.

Die plötzliche Veränderung statischer Bilder fasziniert uns, denn unser Gehirn reagiert rasch auf wahrgenommene Bewegung. Kinetische Kunst fesselt unsere Aufmerksamkeit, lässt uns staunen und sorgt für überraschende Momente und Leichtigkeit. Gleichzeitig macht sie uns zu wachen, aktiven Wahrnehmern.